Geltow über 1000 Jahre alt
Mit ca. 3500 Einwohner liegt Geltow zwischen Potsdam und Werder an
der B1.
Aus einer Urkunde vom 03.Juli 993 geh eine erstmalige Erwähnung des
Ortes hervor.
Der König Otto III. schenkte seiner Tante der Äbtissin von
Quedlinburg, beide Orte Geliti (Geltow) und Poztupimi (Potsdam).
Von der Steinzeit an ist eine lückenlose Besiedlung der Gemarkung
nachgewiesen.
Von Westen her ist der einzige Zugang über die Havel zur "Insel
Potsdam" als Ursache zu nennen.
Die über jahrhundertelang umkämpfte Furt, ist teilweise mit
Pferdeschädeln gepflastert (siehe Wappen).
Die Urzelle des Ortes bildete sich an der Furt.
Fünf Brücken wurden in Laufe der Geschichte statt der Furt
errichtet.
Geltow und seine Umgebung ist ein ideales Erholungsgebiet für jeden
Besucher.
Leicht zu erreichende Ausflugsziele sind Potsdam mit seinen
Schlössern und Gärten, Berlin, Werder, Brandenburg und Kleistow mit
seinem Spargel- und Erlebnishof.
Sehr gut geeignet für Wassersportler durch seine vielen Seen und
Flüsse.
Das Wandern, Radfahren, Baden und Bootsfahren bietet sich besonders
an.
Dichter, Musiker, Maler und Wissenschaftler haben damals schon die
Region rund um den Schwielowsee zu ihrem Lebensraum gemacht.
In Alt-Geltow steht ein Weberhäuschen der Kunsthandweberei, welches
ein "aktives Museum" ist, mit bis zu 300 Jahre alten Webstühlen.
Dort entstehen noch heute Stoffe aus reinen natürlichen Fasern,
diese können dort besichtigt und erstanden werden.
